Gestern bin ich schon nach 2 Stunden arbeiten wieder nach Hause gegangen, weil jemand (Kammerjäger?) kam und das Haus mit einem Mittel eingesprüht hat. Die freie Zeit hab ich genutzt um endlich Pesé ein wenig zu erkunden. In Panama oder zumindest in meiner Gastfamilie ist es nicht üblich spazieren zu gehen. Aufgrund der Hitze (und ein bisschen Faulheit) wird immer das Auto genommen, selbst bei kurzen Strecken. Sie finden es auch sehr komisch, wenn man bei den Temperaturen freiwillig 30 min läuft, anstatt ein Taxi oder den Bus zu nehmen.
Das Auto ist dann sehr runtergekühlt, so arg, dass ich oft schon anfange zu frieren. Die Panameños wundern sich dann, da es in Deutschland ja viel kälter ist.
Im Auto wird auch nicht angeschnallt, außer manchmal auf den zwei vorderen Plätzen. Als ich mal mit Onkel und Tante unterwegs war, haben beide plötzlich einen erschrockenen Laut von sich gegeben und sich angeschnallt. Ich dachte erst, dass die Polizei vorbei fährt, aber sie haben einen Unfall gesehen und sich wohl dran erinnert, dass es sicherer ist sich an zuschnallen.
Außerdem wird meistens der Motor angelassen. Selbst wenn sie sich länger mit jemand unterhalten oder einer kurz in den Supermarkt geht...
Und hier zum Schluss einige Eindrücke aus meinem Dorf Pesé:
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| Chinos (kleine Supermärkte) |
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| Eine Bank |
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| Sportplatz |
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| Die Bibliothek |
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| Früherer Standort von Valórate Pesé |
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| Katholische Kirche |
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| Park neben der Kirche |
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| Polizei |
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| Straße Richtung Chitré |
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| Schule (sind meistens blau-weiß) |
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| Kirche meiner Gastmutter |
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| Mandarinen |
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| Plátanos (Kochbananen) |
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| Friedhof |
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| Mein Projekt: Valórate |
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